Risikohinweis: Der Handel mit CFDs ist mit erheblichem Verlustrisiko verbunden. Zwischen 74 und 89 % der Retail-CFD-Konten verlieren Geld. Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken.
Regulierung als Vergleichskriterium
Die Regulierung ist das wichtigste Auswahlkriterium beim CFD-Broker-Vergleich, da sie bestimmt, welche Schutzstandards für Retail Clients gelten. BaFin-lizenzierte Broker unterliegen dem deutschen WpHG und Hebellimits; CySEC-Broker unterliegen denselben Hebellimits via EU-Passporting. Offshore-Broker mit FSA- oder FSC-Lizenz bieten höhere Hebel, aber ohne EU-Kundenschutz.
EU-regulierte Broker bieten: Negativsaldoschutz (Retail), segregierte Kundengelder, Einlagensicherung bis 20.000–100.000 EUR, EU-konforme Hebellimits und standardisierte Risikowarnungen. Offshore-Broker bieten: Hebel bis 1:1000 oder höher, aber ohne die genannten Schutzstandards.
Spreads und Kommissionen im Vergleich
Handelskosten bei CFD Brokern setzen sich aus drei Komponenten zusammen: Spread (Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs), Kommission (separate Gebühr pro Trade bei bestimmten Kontotypen) und Swap-Gebühren (Übernachtkosten für offene Positionen). Alle Werte sind brokerabhängig und können sich je nach Marktbedingungen, Handelsvolumen und Kontostand ändern.
Raw Spread vs. Standard-Konto: Gesamtkostenvergleich
Raw-Spread-Konten bieten engere Spreads (ab 0,0 Pip), erheben jedoch eine Kommission pro Lot. Bei EUR/USD und 3 USD Kommission pro Standard-Lot entspricht dies ca. 0,3 Pip Zusatzkosten. Standard-Konten inkludieren die Brokergebühr im Spread (typisch 1,0–1,5 Pip EUR/USD bei regulierten EU-Brokern). Für Scalper mit vielen Trades ist das Raw-Spread-Konto oft kostengünstiger; für weniger aktive Trader kann das Standard-Konto einfacher sein.
Maximaler Hebel nach Trader-Status
Der maximale verfügbare Hebel hängt vom Trader-Status und der Broker-Regulierung ab:
| Status | Max. Hebel Forex-Majors |
|---|---|
| Retail Client (EU-reguliert) | 1:30 |
| Professional Client (EU-reguliert) | 1:100 bis 1:500 |
| Retail Client (Offshore) | 1:500 bis 1:3000 |
Handelsplattformen neutral erklärt
CFD Broker bieten verschiedene Handelsplattformen an. Die verbreitetsten sind MetaTrader 4 (MT4), MetaTrader 5 (MT5), cTrader und TradingView. MT4 ist auf Forex-Handel ausgerichtet und unterstützt automatisierte Strategien via Expert Advisors (MQL4). MT5 bietet zusätzliche Asset-Klassen, 21 Chart-Zeitrahmen und 38 integrierte Indikatoren. cTrader richtet sich an ECN-Trader mit Level-II-Pricing. TradingView kombiniert Chartanalyse mit direktem Broker-Zugang. Die Plattformauswahl hängt vom Broker ab; nicht alle Broker bieten alle Plattformen an.
Demokonto testen
Libertex bietet ein Demokonto an, das den vollen Plattformumfang mit virtuellem Kapital zugänglich macht. Spread- und Kostenstrukturen im Demokonto entsprechen den Live-Konditionen. Das Demokonto ist der empfohlene erste Schritt vor dem Einsatz echten Kapitals.
Konditionen im Demokonto unverbindlich prüfen
Ein Demokonto ermöglicht das Testen der Handelsplattform mit virtuellem Kapital – ohne echtes Verlustrisiko.
Zum Demokonto →